7/13 – Zehn Jahre

Heuer im Juli ist es genau zehn Jahre her, dass das Steuerbüro Schönfelder in die Sonnwendgasse 20 umgezogen ist.

Das war eine Herausforderung. Papier ist sehr schwer und wir haben wahrlich mehr als genug davon. Da das alte Büro nicht weit entfernt war, fuhren wir die unzähligen Ordner mit der Scheibtruhe in ihre neue Unterkunft, an die zig hunderte Male. Das Archiv der letzten 30 Jahre wurde gesichtet, vernichtet bzw. neu eingelagert. Endlich genug Platz dafür!

Alle Büroräume waren nun in einer Ebene, die Computer konnten miteinander vernetzt werden. Eine gemütliche Küche und ein weinumrankter Balkon verschönern die Kaffeepausen.

Es kommt uns nicht wie zehn Jahre vor. Wir freuen uns nämlich noch immer über unsere neuen bunten Büroräume, in denen das Arbeiten viel Freude macht.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder hofft, dass auch Sie immer wieder gerne in unsere Kanzlei kommen.

6/13 – Bei den Dinosaurier

Der Besuch des Naturhistorischen Museums in Wien war für Carlo und seinen Freund Alexander ein besonderer Tag, da sie schon lange dem großen Dinosauriersaal entgegengefiebert hatten.

Und tatsächlich wurden alle Erwartungen der Buben weit übertroffen. Im Luftraum schweben Knochengerüste und originalgroße Modelle von Flugsauriern, Skelette vom Diplodocus, vom Tyrannosaurus sowie von anderen der großen Dinos füllen den Raum. Als Carlo vor dem Schädel seines geliebten Triceratops stand, konnte er ob der Größe ein Schaudern nicht unterdrücken. Das ist was anderes, als sich die Bilder in Büchern anzuschauen.

Und dann war da noch das bewegte lebensgroße Modell eines Allosaurus, täuschend echt, fauchend und offensichtlich ausgesprochen hungrig – das war den Buben gar nicht geheuer. Selbst Apollonia war beeindruckt.

Das Wort Dinosaurier bedeutet „schreckliche Echse“, und das waren sie. Sie lebten lange vor den Menschen, im Mesozoikum (gegliedert in Trias, Jura und Kreide).

Erst in der späten Trias tauchten die ersten Dinosaurier auf. In der Jura-Zeit entstanden vielfältige Arten, einige davon wurden schließlich immer größer, wie zum Beispiel die bekannten riesigen Langhalssaurier. Ende der Kreidezeit schließlich verschwanden die Saurier von der Erdoberfläche. Allerdings sollte man bedenken, dass dieses Erdmittelalter zirka 186 Millionen Jahre dauerte –  eine sehr lange Zeit.

Warum sie ausgestorben sind, weiß man eigentlich nicht. Theorien vermuten, das Staub und Asche in der Atmosphäre (z.B. durch Meteoriteneinschläge und Vulkanausbrüche) den Himmel für viele Jahrzehnte verdunkelte. Dadurch starben die Pflanzen ab und infolge der damit verbundenen Futternot letztlich auch zahlreiche Tiere aus, darunter die Dinosaurier.

Zum Glück sind aber versteinerte Reste der Dinosaurier in vielen Fossilien erhalten und erzählen uns so ihre Geschichte. Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Ihnen ebenso viel Freude und Staunen bei zukünftigen Museumsbesuchen.

5/13 – Kalifornien

Karin’s Sohn Thomas ist Chemiker und hat in Kalifornien einen Vortrag gehalten. Gibt es einen besseren Grund, ihm nachzureisen und gemeinsam die „Straßen von San Francisco“ zu erkunden?

San Francisco ist berühmt für seine Hügel, es gibt in der Stadt 42 davon. Tatsächlich existieren hier mitunter sehr steile Straßen, hoch hinan und gleich wieder tief  herunter – eine Herausforderung an den Autofahrer, insbesondere da man ja nicht sieht, was sich hinter der Kuppe befindet. Ein Erlebnis ist die Fahrt mit den Cable Cars, eine Mischung zwischen Straßen- und Zahnradbahn.

Natürlich wurde die Gelegenheit genützt, auch andere berühmte Örtlichkeiten an der Westküste des Pazifischen Ozeans zu besuchen. So wurde Los Angeles mit seinen Stränden Santa Monica und Venice Beach erkundet – ein berühmter Treff für Musiker, Artisten und Künstler aller Art.

In Hollywood nahmen sie an einer Führung durch die Universal Studios teil, es war interessant zu sehen, wie Filme tatsächlich entstehen und wie oft schöne Landschaftsaufnahmen in Wahrheit im Studio gefilmt werden.

Auch dem berühmten Gefängnis Alcatraz wurde ein Tag gewidmet und es gruselt Karin noch heute.

Ein Abstecher nach Las Vegas war selbstredend ebenfalls ein Muss. Beeindruckend all der Glanz und Glitter, die prächtigen Fassaden und Nachbauten, aber letztlich alles aus Plastik gemacht. Faszinierend, allerdings nur für ein paar Tage.

Kalifornien ist ein weites Land, es hat so viel Raum, fantastisch weite unverbaute Strände, die zum stundenlangen Spazieren im Sand einladen. Es gibt (tatsächlich) gutes, wenn auch teures Essen; und immer sonniges Wetter. Es war ein schöner, ein interessanter, wenn auch anstrengender Urlaub, den unsere Karin aber keinesfalls missen möchte.

4/13 – Felix auf den Malediven

Mitte März verschlug es Monika und Gerhard wieder einmal auf die Malediven, um unserem trostlosen, hartnäckigen Winterwetter zu entkommen und Sonne zu tanken. Begleitet wurden sie dieses Jahr erstmals von ihrem Sohn und seiner Partnerin sowie dem Enkel Felix.

Für den 5-jährigen Felix war es das erste Mal, dass er in tropischen Gewässern schwimmen und schnorcheln konnte. Er war schon Wochen vorher völlig aufgeregt und sprach im Kindergarten über nichts anderes. Seine Vorfreude wurde aber am Urlaubsort dann vom 30° – Wasser und von der bunten Unterwasservielfalt noch völlig übertroffen.

So hatte er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt, und daher war der glückliche Felix – nomen est omen – stets erst nach Stunden wieder aus dem Wasser zu locken.

Seine Familie genoss den erholsamen Sonnenurlaub noch umso mehr, sooft sie in seine leuchtenden Kinderaugen blickten. Und oftmals sahen sie die vielen kleinen, selbstverständlich scheinenden Dinge, die eigentlich schon lange bekannt waren, nun aus einem anderen Blickwinkel – und der Zauber kehrte wieder. Kinder sind die besten Lehrmeister, mag man meinen.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht auch Ihnen, dass Sie wieder einmal unter die Oberfläche schauen können und die vielfältige, unbeschwerte Freude aus Kindertagen wiederkehrt.

3/13 – Knabenkraut

Zaghaft bemerkt man das Nahen des Frühlings. Erste Schneeglöckchen und Krokusse wagen ihr Köpfchen durch die schmelzende Schneedecke. Verschiedenste grüne Blätter streben bereits der wärmenden Sonne zu, bald wird sich uns auch deren Blütenreichtum offenbaren.

Gehen Sie mit offenen Augen und Blick fürs Detail durch die Lande, Sie werden ungeahnte Schön- und Besonderheiten entdecken.

Ein kostbares Beispiel hat Carlo entdeckt:
das Knabenkraut – ein Orchideengewächs.

Die Knabenkräuter besitzen zwei eirunde Wechselknollen; ein Knollen verwelkt zur Blüte, während der andere für die nächste Blütezeit bestimmt ist. Bis die Pflanze aber tatsächlich erstmals zur Blüte kommt, braucht es mehrere (vier bis neun) Jahre.

In der griechischen Mythologie wurde Orchis, der Sohn einer Nymphe und eines Satyrs, von Bacchanten getötet, jedoch durch die Gebete seines Vaters in eine Pflanze, nämlich diese, verwandelt, die seither seinen Namen trägt.

Wegen der Ähnlichkeit der doppelten Wurzelknollen mit den männlichen Hoden wurden diese früher als Aphrodisiakum verwendet, sie wurden am Körper getragen oder verzehrt, auch hielt sich der Aberglaube, dass Frauen, die die stärkere der beiden Knollen aßen, einen Knaben gebären würden.

Die Gattung Knabenkraut gehört leider mittlerweile zu den (regional oft sehr stark) gefährdeten Arten und ist unter Schutz gestellt. Die Art steht gerne in der Sonne, benötigt zum Gedeihen aber kalkhaltigen Boden. Die Knabenkräuter sind in Bezug auf ihren Lebensraum recht wählerisch. Zum Glück finden diese und weitere heimischen Orchideen in Schutzgebieten wie Österreichs Nationalparks noch ideale Bedingungen vor.

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Knabenkräuter_(Orchis)

Siehe auch:
http://www.donauauen.at/?area=nature&subarea=flora&category=herbs&story_id=234

2/13 – Andalusien

Die wenigen Tage zwischen Weihnachten und Silvester nutzten heuer Karin und Monika, um zusammen mit ihren Männern die südlichste Provinz Spaniens – Andalusien – zu erkunden.

Fast die Hälfte des Landes wird landwirtschaftlich genutzt. So sahen die Vier auch Oliven- und Orangenhaine, soweit das Auge reichte, teilweise jedoch nicht abgeerntet. Das Wetter war sonnig, lediglich bei Almería südlich der Sierra Nevada, deren Steilhänge dort bis ans Mittelmeer reichen, winterlich kalt.

Ein Höhepunkt der Reise war selbstverständlich die Alhambra in Granada; dieser beeindruckenden Burganlage im maurischen Stil opfert man gerne einen Tag. Aber auch die Kleinstadt Ronda besticht durch ihre maurisch geprägte Altstadt, die auf einem steil abfallenden Felsplateau liegt.

Kurz wurde Spanien verlassen, um der britischen Kronkolonie samt deren Affen einen Besuch abzustatten. Der Felsen von Gibraltar ist wahrlich nur ein größerer Felsen, beeindruckend jedoch die Aussicht, bis hin nach Afrika. Unsere Vier waren aber froh, über Malaga eingeflogen zu sein und nicht über den Flughafen Gibraltar; dieser ist berüchtigt und weltweit der einzige, der eine vierspurige Straße kreuzt.

Und so fuhren sie durch die andalusischen Lande, schliefen jede Nacht in einem anderen kleinen entzückenden Hotel, erfreuten sich an der einheimischen Küche, naschten die so vielseitigen Tapas, genossen einfach das Land und die Leute.

Viel zu schnell vergingen die fünf Tage. Erholt und voll schöner Erinnerungen kehrten Karin und Monika ins Steuerbüro Dr. Schönfelder zurück. ¡Hola!

1/13 – Schwein haben

Bei uns in Mitteleuropa sind Schweine seit der Steinzeit bekannt, sie wurden als wichtige Haus- und Nutztiere gehalten, noch vor dem Hund.

In der keltischen Symbolik kommt das Schwein als einziges Tier im männlichen und weiblichen Aspekt vor – der Keiler steht für Tapferkeit und Edelmut; die Bache für Fülle und Fruchtbarkeit, sie repräsentiert Tod und Wiedergeburt, gewährt Weisheit und Inspiration.

Die germanischen Krieger trugen oft einen Eberhelm oder auch Fibeln in Schweineform. Dem nordischen Gott Freyr war der Eber Gullinborsti heilig (der mit den goldenen Borsten, die jede Dunkelheit erhellen), der Göttin Freya die Sau. Selbst die Asen besaßen in Walhalla einen Eber namens Särimni.

Bei vielen alten Völkern genoss das Schwein große Wertschätzung und war Symbol der Fruchtbarkeit sowie Ernährung. Auch die Kirche fand bald einen Schutzheiligen, Antonius, oft „Sautone“ oder „Fakentonius“ genannt.

Die Bedeutung im Mittelalter war unvermindert, Wälder wurden weniger nach ihrem Holz bewertet als danach, wie viele Schweine darin Futter finden konnten.

„Schwein gehabt“ – woher diese häufig gebrauchte Redensart genau kommt, weiß niemand wirklich. Unumstritten aber ist, dass das Schwein seit jeher für uns Menschen immens wichtig war und uns (im Körperaufbau) sehr ähnlich ist. Man bedenke dabei, dass Schweine, trotz aller Diffamierung, sehr reinliche und hochintelligente Wesen sind.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Ihnen „Viel Schwein“ im neuen Jahr 2013 – mögen Sie bei Unannehmlichkeiten „Sau haben“.

12/12 – Paul Jakob Juritsch

Am 22. September 2012, zeitig in der Früh, erblickte der Sohn von unserer Andrea-Sybille und ihrem Christoph das Licht der Welt. Mittlerweile hat Paul Jakob mit seiner Mama schon das Büro besichtigt und fühlte sich sichtlich wohl, obwohl der ganze Papierkram ermüdete.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder freut sich schon auf seine weiteren Besuche und sein Kinderlachen und wünscht Pauli alles erdenkliche Gute!

Auch Ihnen und Ihren Familien, zum Feste der Geburt Jesu, wünschen wir das Allerbeste! Mögen Ihre Weihnachten froh und das neue Jahr 2013 ein glückliches und erfolgreiches sein.

11/12 – Eheglück in Deutsch-Südwest

Am 25. September gaben sich Apollonia und Bernhard in Namibia, Afrika das Ja-Wort.

Am Strand in Swakopmund las Herr Pfarrer Erich Ickelsheimer, der dafür extra aus Kärnten mitgereist war, die Hochzeitsmesse, unterstützt vom heimischen Pastor Michael Rust. Die windgepeitschten Wellen des Atlantik rauschten und Flamingos flogen über den Horizont.

Das Hochzeitsessen fand daneben in der berühmten Strandbar Tigers Reef statt. Heimisches Wildfleisch vom Oryx und Kudu sowie Fisch erfreuten die Gaumen und Wiener Walzer die Ohren. Auch der südafrikanische Wein mundete selbstredend hervorragend.

Die Flitterwochen wurden anschließend auf der Jagdfarm Urusis verbracht. Der Frühling brach gerade in voller Wucht über den afrikanischen Busch herein und Apollonia und Bernhard genossen das klare Licht und den Honigduft der blühenden Sträucher in diesem weiten Land.

Auf der Farm verwöhnte Hausherrin Sonita Erni mit allerlei Köstlichkeiten, vom Gnu-Gulasch bis zum Hartebeest-Steak, jeden Tag wurden sie aufs Neue mit afrikanischen Gaumenfreuden überrascht; während das Lagerfeuer prasselte, überthronte sie das Kreuz des Südens.

Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Apollonia Urbani und ihrem Bernhard alles erdenkliche Glück auf ihrem weiteren gemeinsamen Weg.

10/12 – Frühling in Afrika

Zur heurigen September Tag- und Nachtgleiche machten Gertrud und Apollonia samt ihren Familien den Herbst zum Frühling. Für zwei Wochen genossen sie in Namibia, Afrika die länger werdenden Tage und das klare Licht, in dem sich das Buschland langsam erwärmte.

Normalerweise ein weites, stilles Land, doch diesmal durchzogen unzählige Balzrufe der vielen Vögel die Buschsavanne, Springböcke posierten mit offenem Prunk, Oryxe und andere Antilopen fanden sich zusammen um der Brunft zu frönen. Frühling eben.

Noch steht die Regenzeit aus, noch dürstet das Land nach dem Wasser, doch in Gewissheit des baldigen segenspendenden Nass erblühten bereits die vielen dürren Sträucher und vereinzelten Bäume. Überwältigend die kugelrunden giftgelben Blüten der Weißdornbüsche, welche die Halbwüste mit einem betäubend honigsüßen Duft überzogen.

Mit dieser besonderen Wärme im Herzen kehrten unsere Urlauber erholt und voller glücklicher Erinnerungen in das zwar grünere, jedoch herbstliche Klagenfurt zurück. Das Steuerbüro Dr. Schönfelder hofft, auch Sie hatten einen Urlaub, von dem Sie noch lange zehren können.