5-6/22 Trainingslager Taekwondo

Ende April fand in Grafenbach bei Diex, hoch in den Bergen, ein Trainingslager für Taekwondo statt.

Taekwondo ist die koreanische Kampfkunst und bedeutet so viel wie der Weg des Fußes und der Hand. Taekwondo ist eine Vereinigung von Körper und Geist. Neben dem körperlichen Training von Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination werden auch Konzentration, Ausdauer, Willenskraft und Disziplin geschult. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ganzheitliches Training.

Jeder Mensch, unabhängig von Alter oder Geschlecht, kann Taekwondo erlernen, so auch Carlo und unsere Apollonia, die schon seit Jahren unter Großmeister Walter Musch bei Taekwondo Johwa die Kampfkunst erlernen. Und so wurde ein Wochenende lang in herrlicher Landschaft fleißig trainiert, geübt und viel gelacht. Abends vorm Feuer unter einem Sternenhimmel, wie man ihn in der Stadt niemals sieht, konnte man die Gemeinschaft mit den anderen richtig genießen.

           

Am Sonntag wurde ein Hyong-Wettbewerb durchgeführt. Im Hyong – ein festgelegter Bewegungsablauf, in dem man sich gegen imaginäre Gegner verteidigt – verwirklicht sich der Geist über den Körper. Das Trainingslager endete mit einer Vorführung, in der jeder, vom Anfänger bis zum Schwarzgurt, sein Können zeigte. Es ist immer wieder faszinierend, wozu ein Mensch fähig sein kann.

Versuchen auch Sie Taekwondo, findet Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder. Ein Probetraining ist jederzeit möglich.

Info:      https://www.classic-tkd.at/

 

 

3-4/22 – Älteste Kirche Kärntens

In Karnburg am Zollfeld steht die älteste Kirche Kärntens. Die (ehemalige Pfalz-) Kirche gilt als seltenes Beispiel erhaltener karolingischer Architektur in Österreich. Sie wurde 927 erstmals urkundlich erwähnt und ist auch eine der ältesten Kirchen in Österreich.

Durch Umbauten im 14./15. Jahrhundert finden sich neben römischen Reliefsteinen in den karolingischen Mauern und romanischen Fenstern auch gotische Elemente wie das Eingangsportal. Die Kreuzigungsgruppe und die Kirchenpatrone Peter und Paul sind barock. Selbstredend sind diese Heiligen als Statuen in der Kirche vertreten, zusammen mit dem Heiligen Sebastian und dem Heiligen Oswald, ein beliebter Nothelfer und „Wetterherr“ in den Alpenländern.

Neben jeder alten Kirche befindet sich eine Kapelle; so auch hier. Die Annenkapelle ist jünger, nämlich gotisch, und durch die Sakristei mit der Kirche verbunden. Unter ihr liegt das Beinhaus.

Das Pfarrhaus gleich neben der Kirche, ein wunderschöner Altbau mit gemütlichen kleinen Zimmern unterm Dach und einem unbeschreiblichen Ausblick über das Zollfeld, ist nun wieder durch Pastoralvikar Dr. Peter Deibler belebt, der mit Jazzkonzerten und Rockmessen frischen Wind in die alten Gemäuer bringt.

Es ist nicht weit von Klagenfurt nach Karnburg, einem Besuch dieses Juwels steht somit nichts im Wege.

https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3057

 

2/22 – Schlittenhunde

Was gibt es Schöneres für einen Hund, als im Schnee herumzutollen?

Unsere Tanja hat einen Husky, einen Schlittenhund, der von Natur aus ausgesprochen bewegungsfreudig und ausdauernd ist sowie jede Art von Zugsport liebt und braucht. Als Winterhund lebt er bei kühlen Temperaturen erst richtig auf.

So hat sich Tanja zur Freude von Ahyoka einen finnischen Tretschlitten zugelegt.

Martina hat einen Entlebucher Sennenhund. Lina ist zwar an sich ein Hirtenhund, aber – da sie noch sehr jung ist – schaut sie sich von älteren Hunden vieles ab.

Was für ein Spaß!
Die zwei Hündinnen flitzten herum und zogen um die Wette, dass der Schnee nur so staubte.

Und als es nach Stunden zum nach Hause gehen ward, wollten die Zwei partout nicht mit, obwohl sie daheim müde, aber glücklich, sofort im Körbchen in den Schlaf fielen.

 

1/22 – Freiheit

Freiheit

Frohheit

Frieden

 

2022

 

wünscht Ihnen Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder!

12/21 – Schneeflöckchen

Hurra, es hat geschneit!

 

Jede Schneeflocke ist einzigartig, und doch sind sie sich ähnlich. Schnee ist immer in sechseckiger Form angeordnet, denn Wasser kristallisiert nur hexagonal.

 

Wenn Wassertröpfchen in den Wolken gefrieren, entstehen winzige Eiskristalle, die im Laufe der Zeit zu oft beachtlichen Schneeflocken anwachsen. Allerdings ändert sich die Wachstumsgeschwindigkeit am langen Weg nach unten, und mal wächst die Flocke an den Spitzen, dann wieder in die Breite, und so ist jede ein Unikat.

Schnee reflektiert das Licht sehr stark, daher sind weiße Winternächte heller.

Weiters ist es still, wenn es schneit. Anfangs stapeln sich die Schneeflocken locker aufeinander, es bilden sich zahlreiche Hohlräume, die die Energie der Schallwellen schlucken. Doch mit der Zeit , wenn der Schnee zusammenpappt und sich verdichtet, werden die Geräusche wieder lauter. Das Lachen de Kinder beim Schlitten fahren oder bei Schneeballschlachten reicht nun wieder weiter in die winterliche Stille der Natur hinaus.


Das Steuerbüro Dr. Schönfelder wünscht Ihnen friedliche Weihnachten 2021 und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022 mit lustigen Schlittenfahrten und Schneeballschlachten.

Schneeflöckchen Weißröckchen
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh‘.

Schneeflöckchen Weißröckchen
komm zu uns in das Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

Weihnachts- und Winterlied
Urfassung von Hedwig Haberkern (1837-1902

11/21 – Die Legende vom Heiligen Blute

Wie bereits im Panoptikum vom März 2021 erwähnt, findet sich in der Dreifaltigkeitskirche in Wolfsberg das um 1700 gemalte beeindruckende Tafelbild der Legende vom heiligen Blut. Einst schmückte es den Innenraum der Heiligen Blutkirche in Wolfsberg, die aber für den Neubau des Rathauses 1886 geschliffen wurde.

Wir schreiben das Jahr 1338. Juden hatten angeblich Hostien geschändet. Daraufhin wurden alle hingerichtet bzw. vertrieben – die üblichen Raubergeschichten, um unliebsame und oft auch wohlhabende Mitbürger los und ihrer Güter habhaft zu werden – damals wie heute.

Natürlich werden dafür in unserer Zeit modernere Schreckensgespenster verwendet, wie z. B. Massenvernichtungswaffen, Seuchen oder ähnliches, um Massenhysterien zu erzeugen und zu lenken. Aber letztlich ist es immer die gleiche Methode – schließlich sehr bewährt!

Der Judenstein in der Lavant erinnert heute als Mahnmal, nicht wiederum Hetzereien auf den Leim zu gehen. Wir mögen heute über die Geschichte des Hl. Blutes schmunzeln, doch Hochmut kommt vor dem Fall. Im 14. Jahrhundert waren selbstredend andere Werte wichtig als heute. Wer weiß, was Menschen ein paar Jahrhunderte in der Zukunft über unsere heutigen Ängste wohl denken werden? Finsterste sogenannte Neuzeit? Solange immer noch Menschen für ihr Anderssein verspottet, verachtet, verleumdet, verjagt und gemordet werden, sollte man sich nicht über unsere Altvorderen lustig machen.

Der Judenstein mahnt, nicht alles zu glauben, was geschrieben steht, sondern stets sein Herz und vor allem sein Hirn einzuschalten. Wenn Angst und Zwietracht gesät wird, sollte man sich immer fragen, wer davon profitiert!

Der Judenstein und die Kirche zum heiligen Blut in Wolfsberg

Georg Graber, Sagen aus Kärnten, Graz 1941.

Im Jahre 1338, da Graf Ulrich von Pfannberg als Vizedom über die bambergischen Herrschaften regierte, zu welcher Zeit mehr als die Hälfte der Stadt Wolfsberg von Juden bewohnt gewesen sein soll, gab sich ein Franziskaner des Minoritenklosters in der Stadt viel Mühe, die Juden zu belehren und zu bekehren und sie von der leibhaftigen Gegenwart Christi im heiligen Altarsakramente zu überzeugen. Aber sie blieben verstockt, selbst als der Mönch einen Esel vorführen ließ, dem er die konsekrierte Hostie vorhielt, welcher das unvernünftige Tier kniend die Anbetung darbrachte. Die verschmitzten Feinde Christi, heißt es, hätten nun das Versprechen gegeben, sich zum Christentume zu bekehren, wenn sie sich von der Gegenwart Gottes in der geweihten Hostie persönlich vollkommen überzeugt haben würden. Der Minoritenpater ließ sich verleiten, den Juden zu diesem Zwecke geweihte Hostien zu verkaufen. Die Juden begannen die Hostien in frevelhafter Absicht zu untersuchen. Sie warfen sie auf einen Tisch und stachen mit Messern und anderen spitzen Instrumenten in dieselben, worauf sogleich Blut aus ihnen floß. Obgleich darüber sehr erstaunt und verwirrt, wollten die Frevler weitere Proben machen. Sie warfen die Hostien in das Feuer eines offenen Herdes, auf welchem sie kochten. Aber siehe da, die heiligen Hostien wurden aus den Flammen unversehrt emporgetragen und flogen im Zimmer umher. Nun wurde den Juden angst und bang wegen ihrer Missetat, und sie beschlossen, die Hostien, welche das Feuer verschont hatte, im Wasser zu vertilgen. Sie warfen sie daher in die Lavant an einer Stelle, die heute noch gezeigt wird, wo sich ehedem am Ufer ein großes Felsstück erhob und daher der Schwall des Wassers größer war. So hofften sie, daß daselbst die Hostien fortgeschwemmt und das Andenken an ihre böse Tat verschwinden würde. Aber es sollte anders kommen. Unmittelbar, nachdem diese böse Tat geschehen war, trieb ein Hirte seine Herde aus der Stadt an jene Stelle am Ufer der Lavant. Da fiel das Vieh brüllend am Strande auf die Erde und verharrte, gegen den Fluß gerichtet, beständig in dieser Stellung. Der erstaunte Hirte trat an das Ufer und bemerkte, wie mitten im strömenden Flusse leicht und ruhig auf dem Wasser Hostien schwammen, und zwar nicht bloß auf dem Wasser, sondern durch einen im Fluß sich erhebenden Stein hindurch. Dieser Stein, durch den die Hostien schwammen, ist noch heute zu sehen und wird als Judenstein bezeichnet. Sofort machte der Hirte dem Stadtpfarrer Anzeige, schnell verbreitete sich auch die Kunde in der Stadt. Die Christen strömten in Scharen hinaus und beteten in Demut das Wunder an. Auch der Pfarrer kam in feierlicher Prozession, um die Hostien aus dem Flusse zu erheben, aber er wurde von Gott dieser Ehre nicht gewürdigt und mußte unverrichteter Sache zurückkehren. Nun schickten die Bewohner von Wolfsberg Boten an den frommen, sittenreinen, fast im Geruche der Heiligkeit stehenden Abt Heinrich von St. Paul im nahen Benediktinerkloster mit der Bitte, er möge die heiligen Hostien erheben. Dieser kam nach Wolfsberg und ordnete ein dreitägiges Fasten und Beten an. Danach im frommen Vertrauen zog er mit seinen Konventualen, der Stadtgeistlichkeit und den Bewohnern Wolfsbergs hinaus zum Flusse, hielt die Patene eines geweihten Kelches ins Wasser und flehte inbrünstig zu Gott. Und siehe da, im Angesichte der ganzen Geistlichkeit und Bürgerschaft schwammen sofort zwei Hostien herzu und ließen sich mit der Patene erheben. Die dritte aber erhob sich und flog gegen Himmel. In der ganzen Stadt aber herrschte große Freude und jeder Gläubige pries den Herrn. Dies geschah am 19. August des Jahres 1338. Die erhobenen zwei Hostien wurden in einer besonderen Monstranz zur Anbetung aufbewahrt. Den […] Juden aber machte man den Prozeß, der damit schloß, daß siebzig hingerichtet und die anderen alle aus Wolfsberg vertrieben wurden. Zugleich wurde auch das Minoritenkloster aufgehoben, da ja ein Pater desselben die Hostien den Juden verkauft hatte, und erst später wieder, nachdem es abgebrannt war, von einem bambergischen Vizedom aufgebaut und von neuem den Minoriten übergeben. Das Gebäude aber, wo die Juden die Hostien mißhandelt hatten, wurde in eine Kirche Zum heiligen Blute verwandelt. Diese bestand bis in die jüngste Zeit, in welcher sie dem Baue des neuen Rathauses zum Opfer fallen mußte. Ihre denkwürdigen Bilder blieben aber erhalten und wurden teilweise im Rathaussaal, teilweise in der heiligen Dreifaltigkeitskirche untergebracht, wo sie zu sehen sind. Noch jetzt wird in der Dreifaltigkeitskirche abends geläutet zum Gedächtnis […].

10/21 – Das Wörtherseemandl

Der Wörthersee ist Kärntens größter See – doch obwohl Kärnten 1270 Seen hat, hat der Wörthersee sein ganz eigenes, besonderes Flair! Schwer zu beschreiben lässt es dennoch keinen unberührt, insbesondere im Herbst, wenn erste Nebel über die ruhig anmutende Wasseroberfläche ziehen und dennoch melodisch Wellen an den Ufern brechen …

Vielleicht ist das durch seine Entstehung begründet?
Wer weiß?

Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden auf dem Wörthersee an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingen und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint.

Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der Wörthersee liegt. Aber ihre Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden.

So kam es, dass sie sich einst am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläute die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Türe des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob es seine Stimme: „O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht, welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!” Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und nur noch wilder wirbelten die Paare im Tanz.

Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten Mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fäßchen. Noch einmal mahnte er zu Umkehr und Buße: „Sonst öffne ich den Hahn des Fässchens, und Tod und Verderben kommt über euch!”. Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erlöschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los.

Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort, bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend überschwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Franz Pehr, „Kärntner Sagen”, Klagenfurt 1913

Wörtherseemandl
Bronzeskulptur von Heinz Goll, 1962

9/21 – Im Zauberwald

Man wandert auf der Alm dahin.

Doch plötzlich scheinen die Bäume dichter, grüner zu werden, die Gräser immer höher. Ein verfallener Steg führt über einen dahin gurgelnden glucksenden Bach. Immer enger wird der Pfad, immer höher die Blumen und Kräuter, man sieht kaum mehr darüber. Der Duft nach nasser Erde, Moder, süßen Blüten wird vordringlicher. Völlige Stille herrscht. Das Rauschen des Wasserfalls am Weganfang ist längst verklungen. Farne ranken hoch, alte Baumstämme liegen quer, Wurzeln ragen aus dem Erdreich.

Immer noch Stille.
Ein eigenartiges Gefühl herrscht, legt sich über die Vernunft. Suchend blickt man umher, erwartet fast Elfen hinter sich zu sehen, oder doch dort vorne, da huschte doch  etwas vorbei?

Man hat einen Zauberwald betreten.
Man fühlt sich glücklich, leicht, staunt wie einst als Kind. Immer noch Stille.

Die Erinnerungen an irische Elfenmärchen vermischen sich mit der leicht beängstigenden Frage, ob man aus diesem gefährlich schönen Zauberwald jemals wieder rauskommen wird …. und wenn, ob dann hunderte Jahre vergangen sind?

Immer noch Stille. Die Zeit tropft dahin zäh wie Honig. Obwohl die eigene Vernunft einen ob solcher Gedanken schilt, wünscht man sich fast, in diesem Wald für immer verloren zu sein.

Plötzlich Geräusche, Stimmen, Rufe, Menschen, der Wanderweg. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Es tut richtiggehend weh.

Wer hätte gedacht, dass es inmitten unserer überlaufenen, zivilisierten, lauten Welt noch solch verzauberte Orte gibt? Wehmütig wandere ich weiter, die Erinnerung daran als kostbares Gut tief im Herzen verwahrt.

         

8/21 – Das Achilleion

Das Achilleion – ein Palast auf der Insel Korfu in Griechenland – ließ die österreichische Kaiserin Elisabeth, bekannt auch als Sisi, in den Jahren 1890 – 1892 erbauen. Sisi bewunderte Griechenland, die griechische Geschichte, Kultur und Sprache, sie betrachtete Korfu als ihre neue künftige Heimat und lebte dort auch bis zu ihrer Ermordung im Jahre 1898.

 

 

 

Benannt nach dem griechischen Helden Achilles finden sich im Palast und in den Gärten Gemälde und Statuen des Achill, welche die heldenhaften, aber auch tragischen Momente des Trojanischen Krieges darstellen. Und da unsere Martina ihren heurigen Urlaub auf Korfu verbrachte, besuchten sie und ihr Freund Peter selbstredend das Achilleion und bestaunten das architektonische Juwel, das u.a. aus pompejanischen, dorischen und ionischen Strukturelementen besteht.

 

1907 wurde das Achilleion an den deutschen Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II. verkauft, der Renovierungs- und Änderungsarbeiten durchführen ließ und den Palast als diplomatisches Zentrum nutzte.

In den folgenden zwei Weltkriegen wurde das Areal als Lazarett genutzt und gehört seit Ende des ersten Weltkrieges dem griechischen Staat. Heute ist es ein Museum.

 

 

 

Das Achilleion ist eine der berühmtesten königlichen Villen Europas und immer noch Schauplatz wichtiger diplomatischer Geschehnisse.

 

Eine würdige Hommage an den griechischen Heroen Achill, findet ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder, nicht umsonst beginnt die Ilias des Homer mit:

 

Μῆνιν ἄειδε θεὰ Πηληιάδεω Ἀχιλῆος

(Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus)

 

7/21 – Feinspitz

In der Ebenthaler Straße 169, gleich nach der Kreuzung mit dem Südring, gibt es den Feinspitz.
DER Laden für jeden Feinspitz!

Genuss für jede Brieftasche – das Motto!

Wahrlich, es ist schon ein Genuss, dort nur in den Regalen zu stöbern – so viele kleine und große Spezialitäten, hauptsächlich aus Österreich, die es sonst nirgends gibt. Man glaubt gar nicht, wie viele Menschen es offensichtlich in Kärnten und in den anderen Bundesländern gibt, die wahre Köstlichkeiten produzieren!

Viele kann man vor Ort probieren. Alte hohe Bäume säumen den gemütlichen Sitzgarten. Die Besitzer Sepp und Daniela Eigensperger sind um das Wohl aller bemüht, man fühlt sich wie in eine Familie aufgenommen. Lustig ist es immer. Und natürlich köstlich.

Manchmal veranstaltet Seppi Grillabende mit speziellen Gerichten, manchmal Verkostungen – wahre Höhepunkte. Die Rumverkostung von Joes Rum aus der Steiermark – unvergesslich die Atmosphäre und überraschend deliziös der Rum!

Genuss nicht nur für jede Brieftasche,
Genuss fürs Herz!
Findet Ihr Steuerbüro Dr. Schönfelder!
Wir sehen uns dann dort.

Info zu all den Genüssen:
https://www.creative-company.cc